
Am Samstag, 11.04.2026 fand die nunmehr 10. Anlagenprüfung in Südniedersachsen im Vorharz statt. Hierbei handelt es sich um eine kleine Tagesveranstaltung, welche auf max. 4 Hunde beschränkt und als Ergänzung zur größeren AP in Schleswig Holstein zu sehen ist. Unsere Landesgruppe ist flächenmäßig hat sehr groß…..
Das Wetter war sonnig bei klarem Himmel. Bei Temperaturen von 3° bis später 9°C und leichter Bodenfeuchte mit Rauhreif waren die Prüfungsverhältnisse optimal. Von Wüstentrockenheit bis starkem Schneetreiben hatten wir das schon anders kennengelernt. Das Revier Rhumspringe ist ein Feldrevier mit Ackerflächen und Feldholzinseln am Waldrevier Rotenberg. Da die Wochen vor der Prüfung sehr warm waren, stand insbesondere der Raps teilweise kniehoch.

Da insgesamt nur zwei AP-Hunde sowie ein Hund für die vorgezogene Laute Jagd gemeldet waren, war es wieder möglich, allen Hunden ausreichend Hasen zu bieten. Zwei Hunde konnten bereits bei ihrem ersten Versuch eine sehr gute Leistung zeigen: Für die Hündin mit der vorgezogenen Lauten Jagd klappte es, die Noten auf 3,3,3 zu verbessern.

…warten will gelernt sein….
Nach Prüfung der Schussfestigkeit wurde in das Standquartier „Waldpädagogikzentrum Rotenberg“ gewechselt und neben der Nachzuchtbeurteilung durch Formwertrichter Dieter Wiedemann ausgiebig Mittag gegessen. Wie üblich steuert jeder etwas dazu bei, was immer wieder eine überraschende Vielfalt darstellt. Um 14:00 Uhr wurden dann die Noten durch den Prüfungsleiter und die Richteranwärter Matthias Gümmer und Pascal Lotz bekanntgegeben und durch die ganze Richtergruppe erläutert. Alle Gespanne konnten ihre Leistungen mit gutem bis sehr gutem Ergebnis zeigen und die AP damit bestehen, bzw. ihre Noten verbessern.
Wieder einmal war es eine kleine aber feine und rundum harmonische Prüfung bei bestem Frühlingswetter, bei der Spaß und die Freude an der Arbeit mit unseren Dachsbracken nicht zu kurz kam.
Mein besonderer Dank geht an die Revierinhaber, die wie selbstverständlich unsere Prüfung in ihrem Revier erlauben und durch ihre scharfe Raubwildbejagung für einen guten bis sehr guten Hasenbesatz sorgen sowie an die Leitung des Waldpädagogikzentrums Rotenberg für die Möglichkeit, Räumlichkeiten, Strom etc. zu nutzen.
Ralph Heinemeier (Text & Fotos)