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  • Anlagenprüfung der LG Baden-Württemberg am 17. und 18. April 2026
Einladung zum Sommerfest der Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland
27. Mai 2026

Anlagenprüfung der LG Baden-Württemberg am 17. und 18. April 2026

28. Mai 2026

Die Prüfung der Landesgruppe Baden-Württemberg am 17. Und 18. April war als Anlagenprüfung, vorgezogene laute Jagd der Gebrauchsprüfung und die Gehorsamsfächer eines Gespannes mit erfolgreicher GP mit Schweiß natur ausgerichtet.

Balu aus dem Seemoor mit Führer Frank Kern und den LR „Jürgens“ Tolnai und Aurahs

Um 16Uhr startete die Prüfung mit der Richterbesprechung wieder im Standquartier in der „Krone“ in Beffendorf am Ostrand des Mittleren Schwarzwalds, wo die Richteranwärter in die kommenden Abläufe der Prüfung eingewiesen wurden. Gegen 16.30Uhr startete die Begrüßung der Teilnehmer und die Kontrolle der Papiere, sowie dem Auslesen der Chipnummern. Die Reihenfolge der Teilnehmer wurde ausgelost und in drei Gruppen auf drei Reviere verteilt. Gruppe 1 ging nach Bösingen / Epfendorf mit den Richtern Hans Flaig, Gabi Ott und den Richteranwärtern Hannes Voltenauer und Matthias Klisa. Gruppe 2 ging in das Revier Bergfelden mit den Richtern Christoph Wimmer, Helmut Psyk und Ekkehard Stockinger, sowie den Richteranwärtern Patrik Böhmer und Jonathan Mittner. Gruppe 3 ging, wie auch Gruppe 1, nach Bösingen / Epfendorf für die vorgezogene laute Jagd der GP mit dem Prüfungsleiter Martin Köhn und den Richtern Jürgen Aurahs und Jürgen Tolnai.

v.l.n.r: RA Patrik Böhmer, die LR Helmut Psyk, Ekkehard Stockinger, Hans Flaig, Vincenzo de Pilla, RA Matthias Klisa, LR Christoph Wimmer und RA Hannes Voltenauer

Bei warmem Wetter und Sonnenschein ging es für die Richtergruppen und Gespanne in die Reviere zur Überprüfung der Schussfestigkeit. Mit der einsetzenden Dämmerung zeigten sich die ersten Hasen beim abendlichen Auslauf aus den Gehölzen. Alle Hunde erhielten so bereits am Abend gute Chancen auf Hasen. Einige der Hunde in Epfendorf konnten schon ihren ersten Hasen selbst stechen und mit Bestwertung laut jagen. Der abendliche Hasenauslauf in Bergfelden war jedoch noch verhalten, sodass die Hoffnung auf weitere Hasen am nächsten Morgen groß war.

Diskurs der gezeigten Leistungen und der letzte Hase des Abends. v.l.: Ekkehard Stockinger, Christoph Wimmer, Jonathan Mittner, Patrik Böhmer, Helmut Psyk

Die Ergebnisse der einzelnen Hunde wurden im Anschluss zwischen den Richtern besprochen, wobei das Augenmerk vorab auf den RA lag, die ihre eigene Einschätzung und Wahrnehmung der gezeigten Leistung beschreiben und erläutern sollten.

Mit der einsetzenden Dunkelheit ging es mit ersten verwertbaren Ergebnissen nach Oberndorf, wo sich alle Gruppen zum gemeinsamen Abendessen in einer Sportgaststätte zum Abendessen, Diskurs und Erzählen trafen. Am nächsten Morgen gegen 5.30Uhr trafen sich die Gruppen direkt in den Revieren des Vortages.

Ekkehard Stockinger gerüstet mit Argusaugen

Tatsächlich gab es mehr als genügend Hasen auf den Flächen und alle Hunde konnten mehrfach an Hasen und teilweise auch Fuchs angesetzt werden. Der Ablauf verlief reibungslos, sodass es kaum zu Wartezeiten kam. Die im Feld verteilten Beobachter und die Fahrer waren immer schnell zur Stelle und die Gespanne konnten optimal angesetzt werden. Der taufeuchte Boden und die guten Hasenbesätze konnten bestmöglich genutzt werden.

Hubertus Jehle mit Aibe vom Tragwerk wartet bei traumhaftem Sonnenaufgang mit Bodennebel in Bergfelden auf den nächsten Hasen

Somit konnten spätestens am Morgen von allen Gespannen brauchbare Ergebnisse in den Fächern „Halten der Spur“ und „Spurlaut“ erzielt werden. Danach ging es in teils inselartige Waldbestände, wo das Fach „Art der Suche“ an den Gespannen überprüft wurde. Die Hunde zeigten auch hier allesamt verwertbare Leistungen.

Rigobert Rast mit seinem Rüden Filou von der Scheidegg schnallt routiniert unter Anleitung von Helmut Psyk

Aspe vom Tragberg mit Führer Justus Stapp legte mit 7 Minuten lauter Jagd am Hasen und sehr gutem Spurlaut eine tolle Leistung hin. Da kann man sich auch mal in den Rachen schauen lassen.

Im Anschluss ging es zum Treffpunkt Waldhütte auf dem Dickeberg im Revier Bergfelden, wo umgehend die Nachzuchtbeurteilung durchgeführt wurde.

Da hat sich einer eingeschoben! … meinen die Bergfelder Beobachtungsposten

Im Anschluss wurden die Ergebnisse in den einzelnen Gruppen unter den Richtern mit Einbezug der Richteranwärter besprochen und diskutiert. Gut versorgt mit Brezeln, Kaffee und Kuchen, wiederum bestens organisiert von der Familie Maier, ging es dann zur Verkündung der Ergebnisse.

Prüfungsleiter Martin Köhn hielt sichtlich zufrieden über die Ergebnisse sein Resümee und dankte allen Beteiligten. Die RA Matthias Klisa und Jonathan Mittner gingen detailliert auf die Leistung der einzelnen Hunde in ihren Gruppen ein und verkündeten das jeweilige Ergebnis. Der Prüfungssieger Gerhard Horn erhielt eine wunderschön gravierte Schiefertafel mit unserem Vereinslogo. Zum Abschluss gab es zur Erinnerung ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten. Gegen 13Uhr war die Prüfung damit beendet.

Links: Maximilian Hammer, erfolgreicher Führer von Axa de Ladezolle, erhält seine Urkunde zur bestanden AP vom PL Martin Köhn. rechts: Der glückliche Prüfungssieger Gerhard Horn mit Gundi vom Waldgut.

Das Prüfungsergebnis der Anlagenprüfung setzt sich wie folgt zusammen: 2 x 1. Preis, 1 x 2. Preis und 3 x 3. Preis. Alle Gespanne haben bestanden.

Ein herzliches Waidmannsheil allen Gespannen und viel Erfolg auf dem weiteren gemeinsamen Weg und allen Beteiligten, insbesondere den Pächtern zur Bereitstellung der gut gepflegten Prüfungsreviere, ein herzliches Dankeschön!

 

Bilder: Martin Köhn, Hannes Voltenauer, Jonathan Mittner

Text: Jonathan Mittner

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