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Erfolgreiche Anlagenprüfungen in NRW
7. Mai 2026
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7. Mai 2026

Anlagenprüfung des Vereins Dachsbracke, Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland

7. Mai 2026

Am 13. und 14.03.2026 fand im Revier Kerzenheim die diesjährige Anlagenprüfung der jungen Dachsbracken statt. Insgesamt waren hierzu sechs Gespanne gemeldet. An Tag eins traf man sich zunächst am Friedhof in Kerzenheim, um dort die Überprüfung der Hunde durchzuführen und im Anschluss den ersten Teil der Prüfung, die Laute Jagd, durchzuführen. Hierzu wurden im Vorhinein Flächen durch den Revierinhaber ausgewählt, auf welchen Hasen in ausreichender Menge vorhanden waren. Nachdem die Einteilung der Prüfungsgruppen feststand, begannen die ersten Gespanne mit der Suche. Während die Prüfungsgruppe im Tal bereits nach wenigen Minuten den ersten Laut vernehmen durfte, gestaltete sich die Situation auf der Kuppe etwas anders. Durch starken Wind und ein nass kaltes Klima, hatten die jungen Hunde zunächst ihre Schwierigkeiten eine Spur aufzunehmen und zu halten. Hierbei ist man recht schnell dazu übergegangen die Hunde teils direkt an der Sasse anzusetzen und sie von dort an arbeiten zu lassen. Trotz widriger Umstände ist es dennoch allen Gespannen möglich gewesen, mehrere Spuren zu arbeiten, Hasen zu stechen und die Hunde auf der Spur arbeiten zu sehen und vor allem zu hören. Als sich nun das Licht immer mehr dem Ende neigte, wurde der erste Prüfungstag für beendet erklärt und man setzte sich noch in einer Wirtschaft in der Nähe in geselliger Runde zusammen.

Der zweite Prüfungstag begann bereits früh am Morgen und so traf man sich zunächst wieder am Friedhof, um von dort aus in den Prüfungsgruppen auf die Flächen zu gehen. Trotz eisigem Wind schien die Arbeit den Gespannen an diesem Tag besser von der Hand zu gehen und so konnten schon recht schnell die ersten Zeiten für den Spurlaut über sechs Minuten genommen werden. Der Rekord an diesem Tag sollte dann bei 16 Minuten durchgehendem Spurlauts liegen. Im Anschluss an die Laute Jagd wurde die Schussfestigkeit geprüft, was den meisten Gespannen auch glückte.

Bevor die Anlagenprüfung fortgeführt wurde, stand zunächst noch eine Gebrauchsprüfung auf der Tagesordnung. Das Gespann um Alva vom Trollbachtal und Revierjagdmeister Matthias Klisa hatten zwar auf der Naturwundfährte schon ihr Können unter Beweis gestellt, allerdings fehlten nun noch die Prüfungen der Revierführigkeit. Doch auch hier konnte das Gespann überzeugen und somit Alva die GP anerkannt werden.

Nachdem nun die Gespanne der Anlagenprüfung einen Einblick darin bekommen hatten, was sie später in der Gebrauchsprüfung erwarten würde, ging es nun mit der Nachzuchtbeurteilung am sogenannten „Hundewasser“ weiter. Die bunt gemischte Gruppe an Gespannen, zeigte einmal mehr, wie vielseitig die verschiedenen Schläge der Dachsbracken sein können. Während die Hunde beurteilt wurden, gab es aus den Reihen der Prüfer noch einzelne Hinweise an die Prüflinge, woran bis zur GP noch geübt werden sollte.

Zu guter Letzt, war es an der Zeit für die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse. Insgesamt konnten von den sechs Gespannen zweimal der erste Preis, einmal der zweite Preis und zweimal der dritte Preis belegt werden. Somit gingen zwei spannende Prüfungstage zu Ende und man ließ die vergangenen Stunden bei einer Wurst und guten Gesprächen nochmal Revue passieren.

Text: Philipp Rudnick Foto: Matthias Klisa/ Martin Bechtluft

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