Es ist an einem Montagmorgen Ende Juli 2025, meine alljährliche Urlaubswoche hat gerade begonnen, als mein Telefon klingelt. Bitte keine Nachsuche – jedenfalls nicht heute! Mein Landesobmann Michael Eisert ist am Telefon und fragt mich geradeaus, ob ich am diesjährigen internationalen Leistungsvergleich der Dachsbracken (-führer), immer jährlich abwechselnd ausgerichtet vom slowakischen oder tschechischen Zuchtverein, teilnehmen möchte. Ich muss nicht lange überlegen und sage prompt zu. Die Prüfung fällt zwar in die Hauptjagdzeit Mitte November, aber wann hat man schon einmal die Chance, besser die Ehre, an so einer Veranstaltung als aktiver Hundeführer teilzunehmen. Die Monate gingen ins Land. Ich versuchte mit recht dürftigem Erfolg an Informationen über den Prüfungsablauf und die Anforderungen der einzelnen Fächer/ Prüfungsinhalte zu gelangen. Ich fing wieder an, Fährten zu treten und die Hunde im Gehorsam zu arbeiten. Die Überprüfung der Schwarzwildschärfe sollte für meine beiden „Selbstgefährder“ kein Problem darstellen. Erst wollte ich mit meinem VÄ-Rüden nach Tschechien fahren, entschied mich aber kurz vorher dann doch für meinen erfahrenen hirschroten Rüden Akim z Dlouhé paseky 3946/20, Rufname Rudi. Genießt dieser als gebürtiger Tscheche ja quasi Heimvorteil. Dieses Jahr fand die Prüfung bei Zelená Lhota in der Nähe von Nýrsko (Neuern), in großen Waldungen nördlich des Künischen […]