

Am 11. April versammelten sich vier Hundeführer und die Richter erneut im Revier der Familie Geuyen in Straelen (Kreis Kleve). Für die Familie ist es selbstverständlich, nicht nur das Revier zur Verfügung zu stellen, sondern die Corona den ganzen Tag zu begleiten und sich die Arbeit der Hunde anzuschauen.
Morgens war der frische Wind noch etwas unangenehm, aber im Laufe des sonnigen Frühlingstages wurden die Temperaturen angenehmer und bis zum Abend blieb es trocken. Durch die frühen „Schönwetterphasen“ in diesem Jahr, war die Natur bereits weiter entwickelt als üblich, was man insbesondere an der Höhe des Grünlandes und des Wintergetreides sehen konnte.
Es war wenig überraschend, dass alle Hunde bei ihren Suchen an Hasen kamen und die Spuren arbeiten konnten. Dabei gelang es gleich drei Hunden beim ersten Suchengang die 6 Minuten „zu knacken“. Dem vierten Hund gelang dies leider, trotz wiederholter Versuche an diesem Tag nicht. Vielleicht lag es an der Hitze, welche diese Hündin erstmalig durchlebte.

Th. Geuyen gibt die Richtung vor
Durch den zügigen Ablauf blieb der Corona noch ausreichend Zeit im nahe gelegenen Landcafé bei Kaffee und Kuchen das Erlebte zu besprechen. Anschließend fand im Standquartier die Nachzuchtbeurteilung statt. Leider genügen drei der vier Hunde nicht dem Standard, was ihre Leistung und Bedeutung für die Führer in keiner Weise beeinträchtigt. Vor dem abschließenden Essen konnten wir allen Hundeführern zur bestandenen AP gratulieren und freuten uns über die gelungene Prüfung und das harmonische Miteinander. Ein Hund bestand im I. Preis, einer im II. Preis und zwei im III. Preis.

Erfolgreiche Hundeführer: L. Brakelmann (Izola v. Eiskellerberg), Erhan Elmas (Aika v.d. Göther Tannen), Th. Gollin (Anton v. Bernhardsbrunnen), Ch. Marklewitz (Ambra v.d. Göther Tannen)
Eine Woche später, am 18. April trafen sich erneut vier Hundeführer zur Anlagenprüfung in Schlangen, Kreis Lippe. Es ging quasi vom äußersten Westen des Landes in den äußersten Osten von NRW.

Teilnehmer und Gäste der Anlagenprüfung in Schlangen
Unter fachkundiger Führung von Revierinhaber A. Ostmann verlief die Prüfung ebenso zügig, harmonisch und reibungslos. Alle Hunde hatten die Möglichkeit ihr Potenzial auf den Hasenspuren wiederholt zu präsentieren. Bei sonnigem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen zeigte sich aber auch hier, dass die Leistungen im Tagesverlauf selten steigen.
Letztlich bestanden alle Hunde die Prüfung und wir konnten zweimal einen II. und zweimal einen III. Preis vergeben.
Zum Abschluss ging es zur Stärkung der Corona in eine nahe gelegene Gaststätte. Die Nachzuchtbeurteilung erfolgte dort ebenso wie die administrative Prüfungsbearbeitung.
Vor Ort erhielten die Hundeführer Ihre Prüfungszeugnisse, verbunden mit einer Zusammenfassung der gezeigten Leistungen und Noten ihrer Vierbeiner.
Wie immer gilt für alle Hundeführer, nach der AP ist vor der GP und wir hoffen, dass wir die Hunde bei der nächsten Herausforderung begleiten und erfolgreich prüfen können.

Erfolgreiche Hundeführer: Eckhard v. Billerbeck (Franziska vom Oberlehengut), Ludwig Wischmann (Ida vom Eiskellerberg), Heinz Greifenstein (Artus v. d. Sumpfwiese), Stefanie Stemmer (Fynix vom Oberlehengut)
Fotos: T. Seume, W. Pielen Text: W. Pielen