
6 Hundegespanne trafen sich vom 24. bis 26. Juli 2026 in Karlstadt am Main und arbeiteten die Prüfungsfächer in Theorie und Praxis durch. 1 GP-Hund mit geprüfter natürlicher Schweißfährte bestand die Gebrauchsprüfung mit den Revierführigkeitsfächern. Bei Temperaturen zwischen 35° und 38° C waren die Arbeiten eine Herausforderung für die Hunde und die Führer.
Am Freitagvormittag legten wir bereits einige Schweißfährten, um für das straffe Programm am Wochenende Zeit zu sparen. Nach dem Eintreffen der Hundeführer am Freitagnachmittag sprachen wir über die verschiedenen Prüfungsfächer und ließen den Tag in der Hotelunterkunft auf der Terrasse am Mainufer ausklingen. Am Samstag arbeiteten wir die am Vortag bereits gelegten Schweißfährten in zwei Gruppen. Je nach Ausbildungsstand der Hunde konnten wir den Hundeführern Tipps für die weitete Prüfungsvorbereitung geben. Zum Teil waren schon sehr ansprechende Arbeiten dabei. Das Belohnen und die Motivation des Hundes am gefundenen Stück waren genauso Inhalt und praktische Übung wie das Verhalten am Stück und gegenüber Fremden Auch das Anlegen von Vorsuchenquadrat, Schweißfährte, Wundbetten, Haken etc. führten wir in der Praxis durch.

Links: Nach der Einweisung am Anschussquadrat – Dr. Michael Kutscher und Fritz Maier mit Enouk aus der Leiten
Rechts: Bernd Görlach am Wundbett mit Freya aus der Leiten

Ob Reizangel mit Schalenstück …

oder Zufassen am Rotwildhaupt …

oder die besondere Futterbelohnung – am Suchenstück soll es ein „Festakt“ für den Hunde sein!!!
Am Nachmittag prüften wir unseren GP Hund in den Revierführigkeitsfächern und konnten am Ende Andreas Böllet mit seiner Berta vom Wernloch zur bestandenen GP gratulieren.

Bilder von der Gruppe im Gespräch und dem wenigen Schatten, den der Wald bieten konnte.
Bei den Revierführigkeitsfächern übten wir in einer Gruppe die Leinenführigkeit und Führigkeit frei bei Fuß sowie das Ablegen. Dabei konnten sich alle Teilnehmer von den unterschiedlichen Leistungsständen ein Bild machen und zahlreiche Tipps und Hinweise für die weitere Ausbildung mitnehmen.
Den Samstagabend ließen wir mit Fachgesprächen und einem Grillabend gemütlich ausklingen.
Am Sonntag übten wir in der Gruppe, worauf es bei der Formbewertung ankommt und wie man den Hund auf den Kontakt mit Fremden zur Gebisskontrolle und Messung mit der Messkluppe vorbereitet. Bis zur Mittagszeit konnten die Teilnehmer mit Ihren Hunden die Heimreise mit Tipps und Hinweisen im „Hundeführergepäck“ antreten.
Aus Sicht des Richterkollegiums wünschen wir allen Gespannen gutes Gelingen in der weiteren Ausbildung und gutes Gelingen und das notwendige Quäntchen Prüfungsglück zur anstehenden Gebrauchsprüfung.
Besten Dank an die unterfränkischen Richter, Anwärter und Mitglieder, die uns bei diesem GP-Vorbereitungslehrgang unterstützen und einen kulinarischen Beitrag zum Grillabend leisteten. Vielen Dank an Denise Steinhäuser und Dr. Michael Kutscher für die Bereitstellung von Schweiß und Suchenstückmaterial.
Insgesamt war es ein sehr harmonisches Dachsbrackenwochenende unter Gleichgesinnten!
Text: Thomas Gundersdorf
Fotos: Corinna Kutscher